Die Medici: Herrscher von Florenz – Bankhaus, Tuchhandel, Päpste und Königinnen

Vom 15. bis ins 18. Jahrhundert zählte die Familie Medici zu den einflussreichsten Familien in Europa. Als führendes Bankhaus beeinflussten die Medicis die Politik maßgeblich, sie waren mächtig und skrupellos. Der “Banco Medici” wurde zur Bank der katholischen Kirche und zur ersten modernen Bank Europas.

Erfolgreich und skrupellos nach dem Motto: Geld regiert die Welt – Doch wer waren die Medicis?

Mit ihrem Reichtum förderten sie die Kunst und hinterließen uns ein gewaltiges Erbe, das es in Florenz noch heute zu bestaunen gibt. Auch Päpste brachte die Familiendynastie hervor. Und mit Caterina de’ Medici und Maria de’ Medici stammen sogar auch zwei französische Königinnen aus ihrem Haus.

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Die Anfänge der Familie Medici: Textilhandel

Bereits im 14. Jahrhundert lebte die Familie in Wohlstand. Als betuchte Kaufmannsfamilie verdiente sie damals ihr Geld hauptsächlich mit Textilien und Tuchhandel. Daneben besaßen die Medici bereits ein Bankhaus mit ein paar Filialen. Doch verglichen mit anderen italienischen Bankfamilien – wie den Bardi oder Peruzzi – war ihr Einfluss derzeit noch recht gering. Erst als Eduard III. von England seine Schulden nicht zurückzahlte, die er beim 100-jährigen Krieg angehäuft hatte, gerieten die Bankhäuser Bardi und Peruzzi in Schieflage und verloren ihren Einfluss.

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Der kometenhafte Aufstieg zum einflussreichen europäischen Bankhaus

So konnte mit der Gründung des “Banco Medici” am Ende des 14. Jahrhunderts die Familie Medici der große Aufstieg beginnen: Bereits nach wenigen Jahren besaßen die Medici Bankfilialen in den wichtigsten italienischen Städten. Sechzehn Jahre nach der Gründung stieg der “Banco Medici” zur wichtigsten Bank des Papstes auf.

Banco Medici – die Bank der katholischen Kirche

Ein gewaltiges Vermögen verdiente die Familiendynastie mit der katholischen Kirche: Die Kirche nutzte das Filialnetz der Medicis, um Kirchensteuer und sonstige Gelder einzutreiben, so etwa die Geldsummen aus dem Ablasshandel. So nannte man das Geschäft mit der Freikauferei von jeglichen Sünden. Im Gegenzug erhielt die Bankiers ordentlich Provision und zusätzlichen politischen Einfluss. An der katholischen Kirche verdienten die Medici Unsummen.

 

 

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Der Banco Medici – die erste moderne Bank Europas

Der “Banco Medici” besaß Filialen in ganz Europa, bot bargeldlosen Zahlungsverkehr im In- und Ausland an. Auch stiegen die Medici als erste Bank aktiv ins Wechselgeschäft ein.

Für ihr Filialen nutzten sie ein Filialsystem mit eingeschränkter Haftung und erfanden damit quasi die Holding als Unternehmensform. Für ihre Zweigniederlassungen fanden sie etablierte Partner, die Eigenkapital einbrachten und dafür am Gewinn beteiligt wurden. Das Geschäft florierte.

Weiter erfanden die Medici eine “Mitgiftversicherung”: Die Eltern zahlten zur Geburt ihrer Tochter einen bestimmten Betrag ein und erhielten zur Heirat eine garantierte Geldsumme.

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Die Medici in Florenz – Förderer der Kunst

Ohne ihre Unterstützung hätten es zahlreiche berühmte Künstler wohl nie ins Rampenlicht geschafft und die Welt wäre um einige weltberühmte Werke ärmer. Ob sich ein Michelangelo künstlerisch derart hätte entwickeln können, bleibt fraglich.
Die Familie nutzte Kunst und Künstler gern für ihre eigene Propaganda. So ließ sich beispielsweise Lorenzo zusammen mit anderen Familienmitgliedern als Heilige Drei Könige darstellen.

Die Uffizien, eines der berühmtesten Museen auf der Welt, nennt man auch “Schatzkammer der Medici”. In dieser außergewöhnlichen Sammlung sind mehr als 1000 Kunstwerke ausgestellt.

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